Akadamaerde ist ein mineralisches Granulat mit einem PH-Wert von 5-6 (schwach sauer). Es wird in Japan abgebaut und mehrfach getrocknet. Dieses anorganische Lehmgranulat ist formstabil und weist eine hervorragende Drainageeigenschaft sowie eine sehr gute Luftdurchlässigkeit auf. Es wird entweder als Zusatz zur Bonsaierde oder als Ersatz derselben verwendet. Es eignet sich besonders für Pflanzen mit Wurzelproblemen. Das Granulat behält seine grobe Form auch in nassem Zustand, so werden die Wurzeln in ihrem Wachstum nicht behindert und eine ausreichende Belüftung ist gewährleistet. Wichtig dabei ist, dass der feine Staub, der sich oft am Boden des Sackes sammelt, nicht mitverwendet wird. Von Vorteil siebt man das Akadama aus, damit keine Partikel unter 1 mm mit dabei sind. Es gibt dazu spezielle Siebe mit verschiedenen Einsätzen und in verschiedenen Grössen; diese sehen Sie hier oder unten, unter „nützliches Zubehör“. Da Akadama anorganisch ist, sollte auf eine regelmässige Düngung geachtet werden. Gut bewährt haben sich organische Düngekugeln. Wenn Sie Akadama nicht pur verwenden möchten, empfehlen wir unsere Hausmischung Bonsaierde. Unsere Eigenmischung enthält rund 50% Akadama. Sie ist gebrauchsfertig und für (fast) alle Bonsais geeignet.
Akadama gibt es in drei verschiedenen Körnungen: fein 1-2 mm, mittel 2-5 mm, grob 3-10 mm. Die feine Körnung, 1-2 mm Shohin, eignet sich besonders für kleine Bonsais und als Abdeckschicht. Bei Gartenbonsais wächst das Moos besonders gut auf feinem Akadama. Zum Umtopfen der meistens Bonsais oder als Beimischung zu anderen Erden und Substraten eignet sich die mittlere Körnung (2-5 mm) am besten. Das feine Akadama Shohin wird auch sehr gerne in der Aquaristik als Bodengrund benutzt.







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